Die Lahntalbahn: Denkanstöße des Arbeitskreises Öffentlicher Nahverkehr im Verein MitteHessen

Melanie Nolte, Alfred Allard, Ernst Richter, Reinhold Hasselbächer: Die Lahntalbahn: Denkanstöße des Arbeitskreises Öffentlicher Nahverkehr im Verein MitteHessen. Georg-Schlosser-Straße 1, 35390 Gießen, 2005.

Abstract

In diesem Positionspapier macht der Arbeitskreis Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) des Vereins MitteHessen e.V. Vorschläge zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV in Mittelhessen. Hierzu wird die Ist-Situation der Lahntalbahn zwischen Gießen und Koblenz beschrieben und an deren Beispiel konkrete Ideen entwickelt, die zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV beitragen sollen.

Der Arbeitskreis ÖPNV gründete sich im September 2003 auf der Infrastruktur- und Mobilitätskonferenz des Vereins MitteHessen dem Regionalmanagement für Mittelhessen. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht, den Öffentlichen Nahverkehr in Mittelhessen mit eigenen Konzepten und konstruktiven Vorschlägen im Dialog mit den Anbietern der Verkehrsleistungen zu verbessern. Dabei fokussiert der Arbeitskreis die Lahntalbahn, sie ist eine bedeutende Route für Mittelhessen. Aus touristischer Sicht sowie für die Berufspendler ist die Strecke zwischen Gießen und Koblenz sehr wichtig. Zur Steigerung ihrer Attraktivität sind Faktoren wie Geschwindigkeit, Komfort, aber auch Kosten und Zuverlässigkeit entscheidend für Kundeninnen und Kunden, sich für oder wider die Lahntalbahn zu entscheiden.

An konkreten Beispielen macht der Arbeitskreis ÖPNV deutlich, wie das Angebot der Lahntalbahn verbessert werden kann. Beginnend mit dem Vergleich zwischen Schiene und Straße werden Vorschläge aufgelistet, die die Strecke durch Mittelhessen verbessern können: leistungsfähigere, komfortable und wirtschaftliche Fahrzeuge, Elektrifizierung der Strecke auf innovative Art und die Aufwertung der Bahnhöfe als Stadttore. Am Beispiel Wetzlar wird erläutert, wie diese Ideen umgesetzt werden können. So wird der dortige innerstädtische Umbruch mit dem Einkaufszentrum Forum und der Mittelhessen-Arena als Chance genannt, die Lahntalbahn mit in die Stadt einzubeziehen.

Das Positionspapier zeigt Möglichkeiten auf, regionale Bahnstrecken, wie die Lahntalbahn zu verbessern, so dass ihre Funktion als Lebensadern wieder gestärkt werden. So kann die Attraktivität des Nahverkehrs der Region — sowohl für Pendler, Touristen als auch dem Güterverkehr — auf ökologische wie ökonomische Weise gesteigert werden.

Gleichzeitig könnten die unkonventionellen Vorschläge zur Elektrifizierung der Lahntalbahn eine bundesweite innovative Bedeutung erreichen (Siehe Seiten 8+9) und Limburg als ehemaligen Standort für Bahntechnologien zu einer Renaissance verhelfen.

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Lahntalbahnbroschüre

Hinweis: diese Publikation entspringt dem Regionalmanagement Mittelhessen e.V.

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Arbeitskreis ÖPNV

Denkanstöße der Arbeitskreises zum Thema „Öffentlicher Nahverkehr“ am Beispiel der Lahntalbahn},
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Der Arbeitskreis ÖPNV gründete sich im September 2003 auf der Infrastruktur- und Mobilitätskonferenz des Vereins MitteHessen dem Regionalmanagement für Mittelhessen. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht, den Öffentlichen Nahverkehr in Mittelhessen mit eigenen Konzepten und konstruktiven Vorschlägen im Dialog mit den Anbietern der Verkehrsleistungen zu verbessern. Dabei fokussiert der Arbeitskreis die Lahntalbahn, sie ist eine bedeutende Route für Mittelhessen. Aus touristischer Sicht sowie für die Berufspendler ist die Strecke zwischen Gießen und Koblenz sehr wichtig. Zur Steigerung ihrer Attraktivität sind Faktoren wie Geschwindigkeit, Komfort, aber auch Kosten und Zuverlässigkeit entscheidend für Kundeninnen und Kunden, sich für oder wider die Lahntalbahn zu entscheiden.

An konkreten Beispielen macht der Arbeitskreis ÖPNV deutlich, wie das Angebot der Lahntalbahn verbessert werden kann. Beginnend mit dem Vergleich zwischen Schiene und Straße werden Vorschläge aufgelistet, die die Strecke durch Mittelhessen verbessern können: leistungsfähigere, komfortable und wirtschaftliche Fahrzeuge, Elektrifizierung der Strecke auf innovative Art und die Aufwertung der Bahnhöfe als Stadttore. Am Beispiel Wetzlar wird erläutert, wie diese Ideen umgesetzt werden können. So wird der dortige innerstädtische Umbruch mit dem Einkaufszentrum Forum und der Mittelhessen-Arena als Chance genannt, die Lahntalbahn mit in die Stadt einzubeziehen.

Das Positionspapier zeigt Möglichkeiten auf, regionale Bahnstrecken, wie die Lahntalbahn zu verbessern, so dass ihre Funktion als Lebensadern wieder gestärkt werden. So kann die Attraktivität des Nahverkehrs der Region — sowohl für Pendler, Touristen als auch dem Güterverkehr — auf ökologische wie ökonomische Weise gesteigert werden.

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